Tuyển Tập Văn Học Đức

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« Lùi Tiến »
Xii. Heinrich Von Melk

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Một quý tộc người Áo thế kỷ 12, sau những trải nghiệm cay đắng về thói đời, đã lui về tu viện Melk (cách Vienna vài dặm về phía tây), nơi ông trải qua những năm tháng cuối đời với tư cách là một tu sĩ cư sĩ. Trong tác phẩm Erinnerung an den Tod, một bài thơ châm biếm gồm 1042 dòng ngắn theo thể thơ có vần (vần phụ âm), ông đả kích những thói đời vô bổ của tầng lớp hiệp sĩ, và trong tác phẩm Priesterleben, ông đả kích những thói hư tật xấu của giáo sĩ. Các bài thơ này có niên đại từ khoảng năm 1160.

Reicher und edler Jüngling,

Gewahre deine ängstliche Lage

665

Und geh zu deines Vaters Grab;

Nimm den Deckstein davon ab

Und schaue seine Gebeine,

Seufze und weine.

Du magst wohl sagen, wenn du willst,—

37

670

Es kostet deiner Herrlichkeit nicht viel:—

“Lieber Vater und Herr,

Nun sage mir, was dich plagt.

Ich sehe dein Gebein verfaulen,

Das hat die Erde ganz zersetzt;

675

Es kriechet böser Würmer voll.

Diese stinkende Höhle

Erzeigt meinem Sinne

Einen furchtbaren Geruch darinne.

Auch ist mir schwer zu Mute,

680

Da du einst so schön warst,

Dass du so schnell verdorben.

Das ist eine jämmerliche Ordnung:

Was einst blühte wie die Lilie,

Das wird wie ein Kleid, das der Meltau

685

Benagt und zerfrisst.

Der ist unselig, der es vergisst.”

So hättest du wohl reden können,

Wenn der Jammer dich bewegt hätte

Aus Liebe zu deinem Vater.

690

Nun gedenke des Sinnes,

Wie er dir antworten würde,

Wenn es naturgemäss wäre,

Oder wenn Gott es erlaubte.

Ich will die Rede nicht lang machen;

695

Ich spreche für ihn und mit ihm,

Vernimm du es mit Aufmerksamkeit:

“Ich will dir das, lieber Sohn,

Wonach du fragtest, kund tun.

Meine Sachen stehen in Unordnung;

700

Von der Strafe Grimmigkeit,

Die ich täglich erleiden muss,

Kann ich mich nicht loswinden.

Ich habe Feuer und Finsternis

Zur Rechten und zur Linken,

705

Oben und auch unten.

Fände jemand meine Not beschrieben,

Er hätte immer davon zu reden.

Das, lieber Sohn, habe ich zu beklagen,

Doch was bedarfst du langer Rede?

710

Die Ketten der Rache Gottes

Halten mich fest gebunden;

Ich habe herben Lohn gefunden

Für alles, was ich beging

Und leider ungebüsst liess.

715

Alles Mass hatte ich vergessen

Im Trinken und im Essen,

Jetzt werde ich bezwungen

Von Durst und von Hunger.

Ehemals brannte mein Fleisch

720

Im Schweisse der Liederlichkeit;

Nun brennt mich der Fluch Gottes

In dem Feuer, das keiner löschen kann.

Ich leide Schmerz und Ungemach;

Weh, dass ich diese Welt je gesehen!

725

Begehrlichkeit und Hoffahrt,

Die beiden haben mir verschlossen

Die Tore der inneren Hölle;

Da sind die schwarzen Pechwellen

Mit den heissen Feuerflammen.

38

730

Ich höre da Zähneknirschen,

Weinen und Jammern,

Sehr klägliches Rufen

Derer, die keine Hoffnung haben,

Dass sie jemals erlöst werden

735

Aus dem Abgrunde.

Ach, dass ich je so handelte,

Dass ich ihr Genoss werden musste!

Gern möchte ich es ewig büssen,

Würde die Wohltat mir zu Teil,

740

Dass ich den Teufel nicht ansähe

Und sein Antlitz vermiede;

Wie sollte mich das erfreuen!

Jetzt mach’ ich meine Klage zu spät;

Doch rat’ ich dir, mein lieber Sohn,

745

Dass du an mir ein Beispiel nehmest

Und der Welt nicht so nachhangest,

Dass du meine Not vergessest;

Sonst muss es dir wie mir ergehen.”

Nguồn: Việt Nam Thư Quán dịch từ Project Gutenberg
Được bạn: Mọt Sách đưa lên
vào ngày: 23 tháng 10 năm 2026

« Lùi Tiến »

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