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« Lùi Tiến »
Xix. Gudrun

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Một khúc anh hùng ca vùng đất thấp, trong đó những câu chuyện cổ của người Viking về việc cướp cô dâu và chiến đấu trên biển đã được nhào nặn lại dưới ảnh hưởng của Cơ Đốc giáo và tinh thần hiệp sĩ. Mặc dù bản thảo duy nhất còn sót lại có từ những năm đầu thế kỷ 16, bài thơ có lẽ được sáng tác vào khoảng năm 1200 — không lâu

sau trường ca Nibelungenlied, và phong cách của nó cũng bắt chước phần nào tác phẩm ấy. Có tổng cộng 1705 khổ thơ bốn dòng. Thể thơ này giống với Nibelungenlied, chỉ khác ở chỗ các vần bb là vần cái (vần đôi), và nửa dòng cuối có năm điểm nhấn. Đặc tính sau cùng này tạo cho câu thơ một cảm giác lê thê khiến tai người hiện đại cảm thấy khó chịu.

Bối cảnh địa lý của bài thơ là bờ biển Biển Bắc từ Jutland đến Normandy. Câu chuyện bao gồm một phần về Hilde và một phần về Gudrun, được mở đầu bằng phần trình bày về gia phệ của Hilde. Nàng là con gái của "Hagen hoang dã", Vua xứ Ireland, và bị bắt cóc — không hẳn là trái với mong muốn của nàng — bởi các sứ thần của Hetel, Vua xứ Hegelings. Gudrun là con gái của Hetel và Hilde. Nàng đính ước với Herwig xứ Seeland, nhưng bị bắt cóc một cách bạo tàn trong lúc các tráng sĩ của cha nàng đi vắng, bởi Hartmut xứ Normandy. Người Hegelings đuổi theo, và một trận chiến lớn diễn ra tại Wülpensand (gần cửa sông Scheldt). Vua Hetel cùng nhiều binh sĩ của ông bị giết, và người Norman lén lút bỏ chạy trong đêm cùng với những người phụ nữ bị bắt. Trong suốt mười bốn năm (trong khi một thế hệ người Hegelings mới lớn lên), Gudrun sống lưu vong ở Normandy, chung thủy với người tình vắng mặt Herwig, và bị đối xử tàn nhẫn bởi người mẹ độc ác của Hartmut vì nàng từ chối lấy người Norman làm chồng. Sau đó là sự giải cứu và trả thù.

Có vài bản dịch, phổ biến nhất vẫn là bản của Simrock. Để minh họa cho thể thơ, đoạn trích đầu tiên dưới đây được lấy từ bản dịch của Simrock; các phần còn lại thuộc bản dịch mượt mà hơn của Löschhorn, người đã không nương tay cắt bỏ hai âm tiết thừa ở nửa dòng cuối.

Als die Nacht ein Ende nahm

und es begann zu tagen,

Horand hub an zu singen,

dass ringsum in den Hagen

Alle Vögel schwiegen

vor seinem süssen Sange.

Die Leute, die da schliefen,

lagen in den Betten nicht mehr lange.

Sein Lied erklang ihm schöner

und lauter immerdar,

Herr Hagen hört’ es selber,

der bei Frau Hilde war.

Aus der Kemenate

mussten sie zur Zinne,

Der Gast war wohl beraten;

die junge Königin ward des Sanges inne.

Des wilden Hagen Tochter

und ihre Mägdelein

Sassen da und lauschten,

wie selbst die Vögelein

Auf dem Königshofe

vergassen ihr Getöne;

Wohl hörten auch die Helden,

wie der von Dänenlanden sang so schöne.

Als er schon das dritte

Lied zu Ende sang,

Allen, die es hörten,

währt’ es nicht zu lang.

Es däuchte sie in Wahrheit

nur spannenlange Weile,

Wenn er immer sänge,

während einer ritte tausend Meilen.

Als er gesungen hatte

und von der Stelle ging,

Die Königstochter morgens

wohl nie so froh empfing,

Die ihr die Kleider brachten,

die sie sollte tragen.

Das edle Mägdlein schickte

sie alsbald nach ihrem Vater Hagen.

Der König ging zur Stelle,

wo er die Tochter fand.

In traulicher Weise

war da des Mägdleins Hand

An ihres Vaters Kinne;

sie wusst’ in ihn zu dringen.

Sie sprach: “Liebes Väterlein,

heiss ihn uns noch neue Lieder singen.”

Er sprach: “Liebe Tochter,

wenn er zur Abendstund’

Dir immer singen wollte,

ich gäb’ ihm tausend Pfund.

Doch sind so hochfährtig

des fremden Landes Söhne,

Dass uns hier am Hofe

nicht so leicht erklingen seine Töne.”

Was sie bitten mochte,

der König blieb nicht mehr.

Nun fliss sich wieder Horand,

dass er nie vorher

So wundersam gesungen;

die Siechen und Gesunden

Konnten nicht vom Platze,

wo sie da wie angewurzelt stunden.

Die Tier’ im Walde liessen

ihre Weide stehn;

Die Würme, die da sollten

in dem Grase gehn,

Die Fische, die da sollten

in dem Wasser fliessen,

Verliessen ihre Fährte;

wohl durft’ ihn seiner Künste nicht verdriessen.

Was er da singen mochte,

das däuchte niemand lang,

Verleidet in den Chören

war aller Pfaffen Sang.

Auch die Glocken klangen

nicht mehr so wohl als eh’;

Allen, die ihn hörten,

war nach Horanden weh.

Da liess ihn zu sich bringen

das schöne Mägdelein;

Ohn’ ihres Vaters Wissen,

gar heimlich sollt’ es sein.

So blieb es ihrer Mutter,

Frau Hilden, auch verhohlen,

Dass der Held so heimlich

sich zu ihrem Kämmerlein gestohlen.

Ludwig und Hartmut drangen

in das hohe Tor,

Viel todeswunde Streiter

liessen sie davor.

Eine edle Jungfrau

zu weinen drob begann;

Viel Schaden ward von Feinden

in Hetels Burg getan.

Von Ormanie der König

gewann da frohen Mut.

Seine Zeichen trugen

er und die Helden gut

Bis an den Saal der Feste.

Da liess man von den Zinnen

Die lichten Fahnen flattern;

Weh traf die Königinnen.

Hartmut, der schnelle Degen,

zur schönen Kudrun geht.

Er spricht: “Edle Jungfrau,

Ihr habt mich stets verschmäht;

Drum werden wir’s verschmähen,

ich und die Freunde mein,

Dass wir Gefangene machen.

Man hängt sie, gross und klein.”

Nichts mehr gab sie zur Antwort

als: “Wehe, Vater mein!

Könntest du es wissen,

dass man die Tochter dein

Gewaltsam wagt zu führen

hinweg aus deinem Lande,

Du spartest der Verlass’nen

den Schaden und die Schande.”

Gern wüsst’ ich, was wäre

den Fremden wohl geschehn,

Wenn der grimme Wate

hätte zugesehn,

Wie Hartmut der kühne

durch den Saal geschritten kam,

Und mit ihm König Ludwig

Kudrun gefangen nahm.

Wate und auch Hetel

hätten es ihm verwehrt

Und manchen Helm zerhauen

mit ihrem guten Schwert,

Wär’s ihnen nur verraten!

Man sähe nimmermehr

Geführt die schöne Kudrun

gefangen übers Meer.

Es standen alle Leute

in trübem Sinn und Mut;

Nicht anders wär’ es heute.

Man nahm da Hab’ und Gut

Mit Raub den armen Bürgern

und trug es fort zugleich.

Glaubt mir, es wurde jeder

von Hartmuts Recken reich.

Als sie genommen hatten

Schätze und Gewand,

Führte man Frau Hilde

hinaus an ihrer Hand.

Gern hätte auf die Zinnen

man roten Brand gesetzt;

Dass einst die Rache folgte,

wer dachte daran jetzt?

Hartmut befahl, es bleibe

die Feste unversehrt.

Schnell das Land zu räumen

hat der Fürst begehrt,

Eh’ man die üble Kunde

hätt’ Hetel überbracht,

Der noch in Waleis kämpfte

mit stolzer Heeresmacht.

“Auch sollt ihr Raub nicht nehmen,”

sprach der Held Hartmut,

“Sind wir daheim, so zahl’ ich

mit meines Vaters Gut.

Auch fahren wir um so leichter

über die weite See.”

Ludwigs grimmes Wüten

tat Kudruns Herzen weh.

Die Burg, die war gebrochen;

die Stadt, die war verbrannt.

Da hatte man gefangen

die besten, die man fand;

Zweiundzwanzig Frauen,

minnigliche Maide,

Führten sie von dannen

zu Hildes Herzeleide.

Wie traurig stand im Saale

die edle Königin!

Sie schritt betrübten Herzens

zu einem Fenster hin,

Zu grüssen die Gefangenen

mit einem letzten Blick;

Es blieb manch edle Fraue

klagend bei ihr zurück.

Es war ein breiter Werder,

der Wülpensand genannt,

Da hatten Ludwigs Recken

aus Normannenland

Für sich und ihre Rosse

geschafft willkommne Rast.

Wie bald bedrängt’ die Frohen

der grimmen Sorge Last!

Man führte aus den Schiffen

auf den öden Strand

Die minniglichen Mädchen

aus Hegelingenland.

Wie sie das Herz es lehrte,

so klagten da die Frauen

Und liessen ihre Tränen

die Feinde reichlich schauen.

Da sah der Schiffer einer

auf den Wogen nahn

Ein Schiff mit vollen Segeln;

dem König sagt’ er’s an.

Und als sie es erblickten,

rief Hartmut und die Seinen:

“Pilger sind es. Sehet

das Kreuz im Segel scheinen!”

Bald erschaute jeder

drei Kiele fest und gut,

Dabei neun volle Kocken;

die führten durch die Flut

Manchen, der noch nimmer

zu Gottes Ruhm und Ehr’

Ein Kreuz getragen hatte!

Der Normann griff zur Wehr.

Bald waren sie so nahe,

dass man die Helme sah

Auf dem Verdecke glänzen.

Viel Not erhob sich da

Und mancher arge Schaden

für Ludwig und sein Heer.

“Auf!” rief Hartmut, “uns suchen

die Feinde über Meer.”

Nicht träge waren die Fremden,

nah kamen sie dem Land,

Dass man schon knarren hörte

die Ruder an dem Strand.

Dort standen zum Empfange

in hellem Waffenkleid

Die Alten und die Jungen

am Ufer schon bereit.

Laut rief der König Ludwig,

den Seinen zugewandt:

“Ein Kinderspiel nur war es,

was je im Kampf ich fand!

Heut gilt’s zum ersten Male

mit guten Helden Streit.

Wer meiner Fahne folget,

dem lohn’ ich’s alle Zeit.”

Hartmuts Feldzeichen

trug man auf den Sand.

So nah schon waren die Schiffe,

dass man mit der Hand

Die Speere konnte stossen

zum Bord vom Ufer wild;

Nur wenig Musse gönnte

Herr Wate seinem Schild.

So grimmig ward verteidigt

niemals zuvor ein Land.

Die Hegelingenrecken

drangen an den Strand,

Sie schwangen ohn’ Ermüden

die Speere und das Schwert,

Sie tauschten scharfe Hiebe,—

die keiner doch begehrt.

Da galt es Speere werfen!

Es dauerte gar lang,

Bis sie das Land gewannen.

Der alte Wate sprang

Voll Ingrimm auf die Feinde

und griff sie hurtig an;

Was er im Sinne hatte,

bald ward es kund getan.

Es drang der König Ludwig

auf Waten ein voll Wut.

Mit einem scharfen Speere

traf er den Recken gut,

So dass die Stücke sprangen

hoch auf in alle Winde.

Stark war der König Ludwig.

Da kam das Ingesinde.

Auf den Helm des Königs

das Schwert Herr Wate schwang,

Dass die scharfe Schneide

bis auf das Haupt ihm drang.

Trüg’ er nicht unter der Brünne

ein dichtes Hemd, geschnitten

Aus Abalier Seide,

den Tod hätt’ er erlitten.

Wider den Degen Irolt

der kühne Hartmut sprang.

Ihrer beider Waffe

auf dem Helm erklang,

Es hallte das Schwertgetöse

weit über die Schar dahin.

Wacker hielt sich Irolt,

Hartmut war stark und kühn.

Herwig von Sewen,

ein Held berühmt und gut,

Verfehlt’ im Sprung’ das Ufer;

so sprang er in die Flut,

Dass er bis an die Achsel

tief in dem Wasser stand,

Ein harter Dienst um Minne

ward Herwig da bekannt.

Den edlen Recken wollten

ertränken in der Flut

Seine grimmen Feinde.

Viele Schäfte gut

Mussten an ihm splittern,

er eilte auf den Sand

Entgegen seinen Feinden;

nicht ruhte seine Hand.

Grössere Kampfesmühe

ward niemals Helden kund.

Nie hat man so viel Recken

gedrängt zum tiefen Grund.

Die ohne Wunden starben,

versenkt ins wilde Meer,

Ihrer war von beiden Seiten

ein ganzes Kriegesheer.

Als sie den Strand gewannen,

sah man die Wasserflut

Aus tiefen Todeswunden

gefärbt ringsum wie Blut.

Aus Freunden und aus Feinden

ein purpurroter Fluss,

So breit—sein End’ erreichte

nicht eines Speeres Schuss.

Da bot man Hetels Tochter

Burgen an und Land.

Weil keines sie begehrte,

musste sie Gewand

Alle Tage waschen

vom Morgen bis zur Nacht.

Drum sah man später Ludwig

sieglos vor Herwigs Macht.

Es ging der Degen Hartmut,

wo er die Seinen fand,

Er befahl in ihre Obhut

die Leute und das Land,

Dann zog er in die Ferne.

Er dacht’ in Sorgen schwer:

“Mich drängen viele Feinde;

drum setz’ ich mich zur Wehr.”

Da sprach mit Wolfessinne

die böse Frau Gerlind:

“Nun will ich, dass mir diene

der stolzen Hilde Kind.

Weil sie in ihrer Bosheit

sich dünkt so gut und treu,

Soll sie als Magd mir dienen;

leicht wär’ vom Schmach frei.”

Darauf die edle Jungfrau:

“Was ich leisten kann,

Das sei mit diesen Händen

früh und spät getan;

Mit Fleiss und gutem Willen

tu’ ich es immerdar,

Da mich mein herbes Schicksal

schuf aller Freude bar.”

Da sprach die böse Gerlind:

“Du sollst mein Gewand

Jeden Morgen tragen

nieder an den Strand;

Du sollst die Kleider waschen

mir und dem Ingesinde.

Und hüte dich, du Stolze,

dass man dich müssig finde.”

Darauf die edle Jungfrau:

“Fraue, hört mich an!

Nun lasst mich unterweisen,

dass ich lernen kann,

Wie ich die Kleider wasche

unten an dem Meer.

Ich mag nicht Freude haben,

ja, quält mich nur noch mehr!”

Da hiess sie eine Wäscherin

nieder an den Strand,

Dass sie es Kudrun lehrte,

tragen das Gewand.

Die Fürstentochter diente

in harter Pein und Not;

Niemand konnt’ es wehren;

es war Gerlinds Gebot.

Laut rief der edle Herwig:

“Wer ist der Alte da?

Von seinen starken Händen

schon vieles Leid geschah.

Er schlägt so tiefe Wunden

mit seiner grossen Kraft,

Dass er daheim den Frauen

viel Not und Wehe schafft.”

Das hörte König Ludwig,

der Held von Normandie.

“Wer ist’s, der im Getümmel

dort so gewaltig schrie?

Ich heisse König Ludwig

und Normandie mein Reich.

Wer mich zum Kampfe fordert,

dem achte ich mich gleich.”

Er sprach: “Ich heisse Herwig,

und du stahlst mir mein Weib.

Das sollst du wieder geben,

oder tot liegt hier ein Leib—

Der meine oder deine—

und dazu mancher Held.”

Herr Ludwig drauf: “Mit Drohen

hast du dich mir gestellt.

Doch sprachst du deine Beichte

wahrhaftig ohne Not.

Ich schlug schon manchem andern

die Anverwandten tot

Und nahm ihm seine Habe.

Du, prahle nicht so sehr;

Die Gattin, die du forderst,

küssest du nimmermehr.”

Kaum war das Wort gesprochen,

da sprengten sie heran,

Beide aneinander.

Mancher kühne Mann

Sprang an des Herren Seite

aus des Getümmels Drang;

Es musste heiss sich mühen,

wer da den Sieg errang.

Wohl war Herr Herwig wacker

und seiner Stärke froh,

Doch schlug Herrn Hartmuts Vater

den jungen König so,

Dass er begann zu sinken

vor Ludwigs rauher Hand;

Gern hätt’ er ihn auf ewig

getrennt vom Vaterland.

Wäre nicht so nah gewesen

Herrn Herwigs gutes Heer,

Das vor dem Feind ihn schützte,

er wäre nimmermehr

Von Ludwig geschieden

anders als im Tod;

Den jungen Herren brachte

der Held in grosse Not.

Sie halfen, dass das Fechten

kein böses Ende nahm.

Als er von seinem Falle

nun wieder zu sich kam,

Da hat nach einer Zinne

er schnell emporgeschaut,

Ob er darin erblickte

wohl seines Herzens Traut.

Er dacht’ in seinem Herzen:

“Ach, wie ist mir geschehn!

Wenn meine Herrin Kudrun

hat meinen Fall gesehn,

Und wenn ich einst zum Weibe

die Königin gewinne,

So wird sie mich drum schelten

und weigern mir die Minne.”

Dass mich der greise Recke

hier hat zu Fall gebracht,

Muss billig mich beschämen.”

Da hiess zu neuer Schlacht

Er seine Zeichen tragen

dahin, wo Ludwig stand;

Nach drängten seine Helden

mit Speer und Schildesrand.

In Ludwigs Rücken tobte

der Hegelinge Heer;

Er kehrte sich zum Feinde

und setzte sich zur Wehr.

Da rasselten die Hiebe,

da krachte mancher Schaft;

Die in der Nähe standen,

erprobten Ludwigs Kraft.

Es traf Kudruns Geliebter

unterm Helm und überm Rand

Den alten König Ludwig

mit heldenstarker Hand.

Er schlug ihm eine Wunde,

dass man nicht länger stritt;

Da war’s, wo König Ludwig

den grimmen Tod erlitt.

Da trat dahin auch eilend

die böse Frau Gerlind;

Demütig fiel zu Füssen

sie Hildes schönem Kind.

“Nun schütze uns, o Herrin,

vor Wate,” war ihr Flehn;

“Denn du nur kannst es wenden,

sonst ist’s um uns geschehn.”

“Dass Ihr um Gnade bittet,

erhabene Königin,

Das höre ich nicht ungern;

doch steht nicht so mein Sinn.

Wann durfte ich Euch bitten?

Wann winktet Ihr Gewähr?

Ihr waret mir nie gnädig.

Drum trifft mein Zorn Euch schwer.”

Als nun der alte Wate

Herrn Ludwigs Königin sah,

Wie knirscht’ er mit den Zähnen!

Näher trat er da,

Ihm funkelten die Augen,

sein Bart war ellenbreit,

Vor dem von Stürmen bebte

im Saale Mann und Maid.

Er fasste ihre Hände

und zog zur Tür sie hin,

Da hub sie an zu jammern,

die arge Königin.

Er sprach in blindem Zorne:

“Fürstin stolz und hehr!

Für Euch wäscht meine Herrin

die Kleider nimmermehr.”

Als er hinaus die Fürstin

zog aus dem Gemach,

Da schaute manches Auge

ihm voller Neugier nach.

Er fasste ihre Haare,

wer hatt’ ihm das erlaubt?

Sein Zürnen war gewaltig,

er schlug ihr ab das Haupt.

Nguồn: Việt Nam Thư Quán dịch từ Project Gutenberg
Được bạn: Mọt Sách đưa lên
vào ngày: 23 tháng 10 năm 2026

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